Genannt sei die Knäkente (Anas querquedula). Der Name dieses Vogels, der wohl seine Lautäußerungen widerspiegelt, fällt mir stets ein, wenn ich eine bestimmte Art von Frauenstimme höre, die in letzter Zeit häufiger geworden zu sein scheint, eine gepresste, ja gequetschte, auf jeden Fall grell und unwarm klingende Stimme, die wahrscheinlich auf den Genuß falscher Vorbilder zurückzuführen ist. Junge Frauen, die, und sei es auch nur insgeheim, so sein möchten wie etwas Heidi Klum, Paris Hilton oder Verona Poth, gelingt es oft in erschreckender Weise, zumindest wie diese zu klingen. Sie sägen ihre Worte regelrecht in die wehrlose Luft. Unter reiferen Damen ist diese stimmliche Disposition seltener anzutreffen, sie scheint sich mit den Jahren wegzuleiern. Ich möchte gewiss niemanden tadeln, nur weil er nicht wie Christian Brückner klingt, möchte auch kein Gender-Süppchen kochen, aber eines ist doch auffällig und daher bedenkenswert: Bei Frauen, die in Wirtschaft und Politik gehobene Positionen einnehmen, findet sich die beschriebene Quetschstimme nie. »»»