(via gegenstellung)
Der Käufer, der einem Schuster etwas husten wird, wenn der ihm ein paar handgenähte Lederschuhe für 250 Euro verkaufen will, zahlt gern das Doppelte für ein paar kunstvoll zusammengenähte Plastikbeutel, die ihm als wissenschaftlich/ergonomisch/elektronisch/astrophysisch berechnete Turnschuhe untergejubelt werden. Die einst von Wolfgang Fritz Haug angeworfene Kritik der Warenästhetik (eine marxistische Unterdisziplin, die allerdings durchaus alltagstaugliche Nützlichkeitsaspekte aufweist) verdient es, unter dem Eindruck des Turbo-Kapitalismus, ihrerseits turbomäßig wiederbelebt zu werden.
(Quelle: heise.de)
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jaymug: Denver Water Billboard - Use only what you need
(via mynameispeter)
Ein geringer Teil der Kleidung wird direkt in Deutschland an Bedürftige ausgegeben. Die besten noch brauchbaren Sachen gehen nach Osteuropa und in die arabischen Staaten. Sechzig Prozent der heimischen Ware gelangt nach Afrika. Doch was passiert dort mit den Altkleidern? Die Reportage-Autoren Michael Höft und Christian Jentzsch haben in Tansania nach Antworten gesucht. Ihr Fazit: Nicht nur deutsche Firmen und einige große Hilfsorganisationen verdienen gut an den Kleiderspenden, auch für viele Händler in Afrika sind Altkleiderspenden ein lukratives Geschäft. Selbst die Ärmsten der Armen müssen dafür bezahlen. Die Billigkleider überschwemmen die Märkte des Landes und zwingen die afrikanische Textilbranche in die Knie.
(Quelle: superstarfighter)
Vivienne Westwood & Lee Jeans – Active Resistance Project
‘The principal idea of Active Resistance is that you get out of life what you put in and that real experience of the world involves thinking’ - Vivienne Westwood.
100 days of positive thought, active change, speaking up and being heard. Vivienne Westwood Anglomania and Lee Jeans encourage communication and individuality through an online installation sharing interpretations of Vivienne Westwood’s Active Resistance.
‘It is not enough to follow world politics, see films and read the prize-winning best seller. This is superficial, you need to go deep in order to understand who you are, what the world is and how things could be better. This involves culture which can only be acquired by self-education: human beings should mirror the world.’
Every day for one hundred days one image representing your ideas of Active Resistance in the world, will be selected from your submissions and shared online. At the close of 100 days, the 100 chosen images will become a part of an itinerant exhibition dedicated to the project. So stand up and speak out! Take a photo, write a slogan, create an image or an artwork and show us your active resistance!(Link)
(via derkosmonaut)